Klassen 9 und 10

 


 

Latifa

Das verbotene Gesicht

Mein Leben unter den Taliban

Eindringlich und aufwühlend schildert die junge Latifa in ihrem Weltbestseller die Leiden der afghanischen Frauen unter den Taliban.


 

Stephen Clark

ICH BIN EIN PARISER

- Ein Engländer entdeckt Frankreich -

Es ist nicht einfach für einen Engländer, in Frankreich sein Glück zu machen. Ein Jahr nach seiner Ankunft in Paris stellen sich Paul West immer noch fundamentale Fragen: Amour eternel oder Horror ohne Ende, Chanel No. 5 oder ...merde?
Paul West versucht nach einigen Kulturschocks immer noch, den Franzosen den Fünf-Uhr-Tee schmackhaft zu machen und in der Stadt der Liebe nicht allein zu bleiben. Beides gestaltet sich als schwierig, und Paul West hat zunehmend den Verdacht, dass die Franzosen auf einem anderen Planeten
leben.
- Der fast wahre Frankreich-Roman eines Engländers in Paris.-


 

Albert Espinosa

Club der roten Bänder


Glaube an deine Träume und sie werden wahr

Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen "Todgeweihten" gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht.
Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor ...

»Im Krankenhaus gibt es echte Scheißtage. Aber es gibt auch Tage, an denen man richtig glücklich ist. Hier drinnen ist alles intensiver – die guten Gefühle und die schlechten. Heute ist ein guter Tag.«


Ferdinand von Schirach

Verbrechen

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.
Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach 40 Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe.
Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet.
Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe.

Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.


 

Christian Linker

Dschihad Calling

Mitreißend und erschreckend realistisch

Der 18-jährige Jakob greift ein, als ein Mädchen mit Gesichtsschleier von rechten Hooligans belästigt wird - und verliebt sich in die blauen Augen der Unbekannten. Auf einem Pressebild erkennt er sie später wieder: Samira ist Mitglied eines Salafisten-Vereins. Trotzdem versucht Jakob Kontakt aufzunehmen und gerät so an Samiras Bruder Adil, der mit den Gotteskriegern des Islamischen Staates sympathisiert. Obwohl für Jakob zunächst undenkbar, fühlt er sich doch angezogen vom Gedankengut und der Lebensgemeinschaft der Salafisten. Dagegen stoßen ihn die Kälte und Konsumorientiertheit seiner eigenen Umgebung immer mehr ab. Jakob radikalisiert sich, bricht alle alten Kontakte ab und konvertiert. Aber will er wirklich mit Adil nach Syrien ziehen?


  

Ursula Poznanski

EREBOS

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel mit dem Namen Erebos herumgereicht.Wer es spielt, kommt nicht mehr davon los.
Die Spielregeln sind streng: Jeder bekommt nur eine Chance, Erebos zu spielen, darf aber mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen.Wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht neu starten.
Erebos vermischt Spiel und Wirklichkeit: Die Aufgaben aus dem Spiel müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Nick ist süchtig nach dem Spiel - bis er einen Menschen umbringen soll ...

EREBOS ist ein Spiel.

Es beobachtet dich,

es spricht mit dir,

es belohnt dich,

es prüft dich,

es droht dir.

Erebos hat ein Ziel: Es will töten.


 

Wolfgang Herrndorf       

Tschick

"Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›"
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

"Man lacht viel, wenn man 'Tschick' liest, aber ebenso oft ist man gerührt, gelegentlich zu Tränen. 'Tschick' ist ein Buch, das einen Erwachsenen rundum glücklich macht und das man den Altersgenossen seiner Helden jederzeit schenken kann." (Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung).

"Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann, lesen will." (Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung).

"'Tschick' ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman aus dem rätselhaften deutschen Osten, der nur einen Nachteil hat: Dass er viel zu schnell zu Ende geht." (Jörg Magenau, Deutschlandradio).

"Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an." (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung).

"Man sieht die Welt mit anderen Augen nach diesem Buch." (Rolling Stone).


 

Erhard Schmied                                  Klassen 8 - 9

Null Bock auf Job!


Lars hat keinen Bock auf den Termin beim Arbeitsamt. Die Frau von der Berufsberatung labert ihn doch nur voll, dass er sich endlich für einen Ausbildungsberuf entscheiden soll. Dabei weiß er doch schon längst, was er machen will.
Trotzdem geht er noch einmal zur Berufsberaterin. Doch jetzt hat die keinen Bock mehr. Ständig muss sie sich an Jugendlichen wie Lars „abarbeiten“. Dabei will sie ihnen doch nur helfen.
Ändert Lars seine Meinung doch noch? Und was hat Fatma damit zu tun?