Biologie

Beim Landeswettbewerb "bio-logisch" haben in diesem Jahr auch Schülerinnen unserer Schule teilgenommen. Katja, Leane, Annika, Helena und Carolin (10b) wurden bei der Bearbeitung der Aufgaben "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" von Frau Hesse betreut. Die Landesbeauftragte Ulrike Hölting bedankt sich bei den beteiligten Schülerinnen für das zusätzliche Engagement und hofft, dass unsere Schule auch im nächsten Jahr beim Wettbewerb "bio-logisch" mit dem Thema "Das Gelbe vom Ei" dabei ist. Katja belegt als beste Teilnehmerin unserer O-H-R  in der Bewertung ihrer Altersgruppe bei 1161 Einsendungen einen ausgezeichneten 31. Platz. Wir gratulieren allen Schülerinnen zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Wettbewerb.

„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“

Land Nordrhein-Westfalen und Montag Stiftung ehren die Preisträger des Schülerwettbewerbs „bio-logisch!“ im Museum Alexander Koenig in Bonn

Kann man Äpfel mit Kartoffeln vergleichen? Was passiert mit Apfelbaumblättern im Bett? Hilft Essig gegen das Braunwerden von Apfelhälften? Unter welchen Bedingungen keimen Apfelkerne? Wieso benutzt ein Apfelbauer Lugolsche Lösung? Erneut forderte der Schülerwettbewerb „bio-logisch!“ im Frühsommer des Jahres die Schülerinnen und Schüler des Landes heraus, sich mit kreativen Aufgaben aus dem Bereich der Biologie auseinanderzusetzen. Auch Ministerin Barbara Sommer konnte sich für die interessanten Aufgaben begeistern: „Es muss nicht immer ein hoher technischer Aufwand betrieben werden, gerade an einfachen Phänomenen der Natur lässt sich immer wieder Erstaunliches entdecken.“

Dieses Mal drehte sich alles um den Apfel, der ja bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt. Und die Schülerinnen und Schüler des Landes nahmen die Herausforderung an. Bei einem neuen Rekordergebnis von über 5100 Einsendungen musste das „bio-logisch“ Team dann selber in den sauren Apfel der Korrektur beißen.

Im siebten Jahr seiner Durchführung hat sich der Schülerwettbewerb „bio-logisch!“ ganz eindeutig landesweit etabliert. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Siegerinnen und Sieger aus fast allen Schulformen des Landes kommen. Träger des Wettbewerbs ist die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft in Bonn. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung unterstützt den Wettbewerb personell und durch die Bereitstellung vorhandener Organisationsstrukturen.

Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs haben Gelegenheit in einer viertägigen Schülerakademie vom 21. bis zum 24. September 2008 einen Blick in die wissenschaftliche Arbeitswelt von Biologen zu werfen. So gehen die Schülerinnen und Schüler im Deutschen Museum Bonn als chemische Spürnasen auf die Suche nach dem vermeintlichen Täter und beschäftigen sich im Schülerlabor der Bayer HealthCare Wuppertal mit Enzym-nachweisen und DNA-Isolierungen. Im Museum Alexander Koenig stehen die Vielfalt der Organsimen und die Notwendigkeit des Erhalts derselben am Beispiel der Pflanzen, ihrer Bestäuber und der Produkte auf dem Programm. Zusätzlich bietet ein kreatives Freizeitprogramm den jungen Forscher Abwechslung vom wissenschaftlichen Alltag. Am Mittwoch, den 24. September 2008 werden im Rahmen einer Feierstunde die erfolgreichsten sechzig Schülerinnen und Schüler des Landes im Museum Alexander Koenig in Bonn geehrt.

Frau Ministerialrätin Renate Acht vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen wird den jungen Schülern Urkunden und Buchpräsente überreichen und für ihre Bereitschaft danken, sich über den Unterricht hinaus einzusetzen. Außerdem werden die Sonderpreise der Ministerin an diejenigen Schulen der verschiedenen Schulformen verliehen, denen es gelungen ist, besonders viele junge Menschen zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb zu motivieren. Über die Sonderpreise freuen sich in diesem Jahr die Gemeinschaftshauptschule Ratheim in Hückelhoven, die Albert-Schweitzer-Schule in Solingen, die Fröbelschule in Gladbeck, die Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg und das Friedrichs- Gymnasium in Herford. Den gleichfalls verliehenen Sonderpreis der Stiftung erhält die Glück-auf-Schule in Marl.